Abheilzeiten bei Piercings
Wenn ein Piercing frisch gestochen wird, so benötigt die Stelle einige Zeit, um zu verheilen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, sehr vorsichtig mit der Wunde umzugehen, sie möglicht steril zu halten und aufzupassen, dass man mit Kleidung oder Gegenständen nicht daran hängen bleibt. Nur wenn man die betroffene Stelle richtig pflegt, vermeidet man Entzündungen und Infektionen, die gerade in der Abheilungszeit häufig entstehen. Die Abheilzeiten bei Piercings sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Körperstelle, an der das Piercing gestochen wird. Nicht zuletzt hängt der Heilungsprozess aber auch von individuellen Veranlagungen ab. Die Abheilzeit kann wenige Wochen oder gar mehrere Monate dauern. So ist beispielsweise ein Zungenpiercing in 2 Wochen bereits gut verheilt, während zum Beispiel bei einem Brustwarzenpiercing der Heilungsprozess zwei bis sechs Monate andauern kann. Zu den Piercings mit kürzeren Abheilzeiten zählen neben dem Zungenpiercing auch das Lippenpiercing mit 4 bis 8 Wochen, das Augenbrauenpiercing mit 6 bis 8 Wochen oder auch das Piercing im Ohrläppchen mit 4 bis 8 Wochen Abheilzeit. Die kürzeste Abheilzeit bei Piercings beträgt 1 bis 2 Wochen und ist beim Lippenbändchenpiercing wieder zu finden. Erstaunlicherweise verheilen auch Intimpiercings relativ zügig – ein Piercing in der Klitorisvorhaut benötigt zum Beispiel lediglich 4 bis 6 Wochen zum Verheilen, ein Vorhautpiercing beim Mann braucht etwa 4 bis 8 Wochen. Neben dem bereits erwähnten Bruswarzenpiercing ist auch das Bauchnabelpiercing mit einem längeren Abheilprozess verbunden. Etwa 3 bis 6 Monate dauert es, bis der Bauchnabel verheilt ist. Auch ein Piercing im Ohrknorpel benötigt etwa 2 bis 6 Monate Zeit. Piercing-Bild-Quelle