Zungenpiercing

Das Zungenpiercing ist recht beliebt und ist immer etwas Außergewöhnliches. Da in der Zunge viele Blutgefäße und Nerven verlaufen, sollte so ein Eingriff nur durch einen sachkundigen und erfahren Piercer vorgenommen werden. Ein Zungenpiercing hat mit ca. 2-3 Wochen die kürzeste Abheilungsphase und tut deutlich weniger weh als man vielleicht denkt.
Beim Einstechen besteht die Gefahr, dass die Geschmacknerven verletzt werden und eine Sensibilitätsstörung eintritt. Des Weiteren bestehen die üblichen Gefahren eines Piercings wie
Infektionen, ansteckende Krankheiten oder Entzündungen. Eine disziplinierte Mundhygiene ist daher unabdingbar. Beim dauerhaften Tragen können unter anderem auch Zähne beschädigt oder verschoben werden. Zahnfüllungen und andere Zahnkonstruktionen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Zahnmark kann sogar absterben, falls das Zungenpiercing bekaut wird. Bestimmte Einschränkungen hinsichtlich des Speiseplanes müssen dabei in Kauf genommen werden. Sehr kalte oder heiße Getränke oder scharfe Speisen sollten beim Zungenpiercing gemieden werden. Letztendlich muss jeder für sich ausmachen, welche Vor-und Nachteile ein Zungenpiercing für ihn mit sich bringt.

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